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Vom Flughafen München nach Salzburg: Schritt für Schritt alle Optionen im Vergleich

Zug, Flixbus, Mietwagen oder privater Transfer? Unser Schritt-für-Schritt-Guide zeigt ehrlich, wie Sie vom Flughafen München (MUC) nach Salzburg kommen – mit Vergleichstabelle, Gepäcktipps und Stauwarnungen für die A8.

Stefan Reiter 26. Juli 2026

Sie landen am Flughafen München (MUC), das Ziel heißt Salzburg, und vor Ihnen liegen rund 145 Kilometer. Wir vom VPC Premium Transfer Team fahren diese Strecke praktisch täglich, oft mehrmals, und wir kennen jede Variante aus erster Hand: den Bahnsteig der S-Bahn im Untergeschoss, die Flixbus-Haltestelle am Terminal, die Mietwagenzentrale und natürlich die A8 zu jeder Tages- und Wochenzeit. In diesem Guide führen wir Sie Schritt für Schritt von der Ankunftshalle bis nach Salzburg, für jede der vier Optionen, ehrlich und ohne Schönfärberei. Denn ja: Für manche Reisende ist der Zug tatsächlich die bessere Wahl. Einen allgemeinen Überblick über die Strecke München–Salzburg finden Sie in unserem Beitrag Von München nach Salzburg; hier geht es strikt um den praktischen Ablauf ab MUC.

Erst einmal orientieren: Terminal 1, Terminal 2 und das München Airport Center

Bevor Sie über Zug, Bus oder Auto nachdenken, sollten Sie wissen, wo Sie überhaupt gelandet sind. Der Flughafen München hat zwei Terminals, die etwa einen Kilometer auseinanderliegen. Terminal 2 wird von Lufthansa und den Star-Alliance-Partnern genutzt, dazu das Satellitengebäude, das Sie per fahrerloser Untergrundbahn erreichen. Terminal 1 mit seinen Modulen A bis E bedient unter anderem Eurowings, British Airways, Emirates, Turkish Airlines und viele Ferienflieger. Dazwischen liegt das München Airport Center (MAC), das überdachte Herzstück des Flughafens mit dem S-Bahnhof, den Mietwagenschaltern und den Treffpunkten.

Praktisch heißt das: Wer in Terminal 2 landet, ist in wenigen Minuten am MAC. Wer in Terminal 1, Modul A oder B ankommt, läuft je nach Ausgang sieben bis zwölf Minuten mit Gepäck durch die Verbindungsebene. Das ist keine Katastrophe, aber es sind Minuten, die Sie bei einem knappen Zuganschluss nicht haben. Ein zweiter Punkt aus der Praxis: Die Gepäckausgabe in Terminal 1 ist bei Interkontinentalankünften nicht selten der eigentliche Zeitfresser. Zwischen Aufsetzen der Maschine und dem Moment, in dem Sie mit vollem Trolley in der Ankunftshalle stehen, vergehen realistisch 30 bis 50 Minuten. Bei Nicht-Schengen-Flügen mit Passkontrolle können es an einem vollen Morgen auch 60 werden. Rechnen Sie das bei jeder Option mit ein.

Option 1: Mit der Bahn – S-Bahn zum Hauptbahnhof, dann Railjet oder BRB

Der Flughafen München hat keinen Fernbahnhof. Das ist der entscheidende Punkt, den viele Reisende unterschätzen: Es gibt keinen direkten Zug von MUC nach Salzburg. Sie fahren immer zürst in die Münchner Innenstadt und steigen dort um.

Schritt für Schritt

  • Schritt 1: Folgen Sie in der Ankunftshalle den grünen S-Bahn-Schildern nach unten. Die S1 und die S8 fahren beide zum Hauptbahnhof (Hbf). Die S8 über den Ostbahnhof ist meist die schnellere Wahl, planen Sie rund 40 bis 45 Minuten ein.
  • Schritt 2: Ticket am Automaten oder per App (DB Navigator) kaufen. Ein Durchgangsticket Flughafen–Salzburg ist möglich und oft günstiger als Einzeltickets. Reine S-Bahn-Tickets in die Innenstadt liegen aktuell im Bereich von etwa 13 bis 15 Euro; das Bayern-Ticket kann sich für Gruppen lohnen, gilt aber nicht im Railjet.
  • Schritt 3: Am Hauptbahnhof umsteigen. Mit Koffern bedeutet das: Rolltreppen, Menschenmengen und je nach Gleis ein Fußweg von 5 bis 10 Minuten. Planen Sie mindestens 20 Minuten Umsteigezeit ein.
  • Schritt 4: Ab München Hbf fahren der ÖBB Railjet (schnell, bequem, reservierungsfähig, rund 1 Stunde 30) oder die Bayerische Regiobahn BRB (günstiger, hält öfter, rund 1 Stunde 50) nach Salzburg Hauptbahnhof.
  • Schritt 5: Vom Salzburger Hauptbahnhof geht es per Obus, Taxistand oder zu Fuß weiter in die Stadt.

Gesamtdauer ab Ankunftshalle: realistisch 2,5 bis 3 Stunden, inklusive Umstieg und Wartezeiten. Die Bahn ist die günstigste komfortable Option, oft für unter 40 Euro pro Person, und im Winter unabhängig vom Straßenzustand. Ehrlich gesagt: Wer allein mit Handgepäck reist, flexibel ist und kein enges Zeitfenster hat, fährt mit dem Railjet ausgezeichnet. Mit zwei Kindern, vier Koffern und Skigepäck sieht die Rechnung anders aus – der Umstieg am Hbf wird dann schnell zur Schlepperei.

Was in der Praxis schiefgeht

Drei Dinge hören wir immer wieder von Gästen, die zürst die Bahn probiert haben. Erstens: Die Baustellenlage auf der Münchner Stammstrecke sorgt an manchen Wochenenden für Schienenersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof. Dann fahren Sie mit dem Bus durch die Innenstadt, und aus 45 Minuten werden 70. Zweitens: Der Railjet ist an Ferienfreitagen und Sonntagabenden voll. Ohne Reservierung stehen Sie mit dem Koffer im Gang, und die Gepäckablagen über den Sitzen nehmen keinen 30-Kilo-Trolley. Drittens: Der letzte durchgehende Zug nach Salzburg fährt am Abend deutlich früher, als viele annehmen. Wer nach 21:30 Uhr in München landet, sollte den Fahrplan vorher wirklich prüfen und nicht darauf vertrauen, dass „schon irgendwas fährt".

Option 2: Flixbus – günstig, aber mit Einschränkungen

Flixbus verbindet den Flughafen München teils direkt, teils über den Münchner ZOB mit Salzburg. Die Fahrt dauert ab MUC rund 2,5 Stunden oder mehr, je nach Verbindung und Verkehr.

  • Schritt 1: Verbindung vorab in der Flixbus-App buchen. Die Abfahrten ab Flughafen sind begrenzt, oft nur wenige pro Tag. Wer sie verpasst, wartet lange.
  • Schritt 2: Haltestelle am Terminal suchen (Beschilderung „Fernbus"), Gepäck selbst verladen.
  • Schritt 3: Ankunft in Salzburg meist am Bahnhofsvorplatz Süd (Lastenstraße).

Vorteile: sehr günstiger Preis, kein Umstieg bei Direktverbindungen. Nachteile: fixe, dünne Taktung, keine Flexibilität bei Flugverspätung, Staus auf der A8 treffen den Bus genauso wie das Auto, und Ski- oder Sondergepäck ist platz- und anmeldepflichtig. Für Budget-Reisende mit flexiblem Zeitplan eine völlig legitime Wahl.

Ein Detail, das immer wieder für Ärger sorgt: Der Fernbusbahnsteig liegt nicht in der Ankunftshalle, sondern im Bereich der Zentralen Omnibus-Haltestelle beim MAC. Von Terminal 1, Modul D aus sind das mit Gepäck gut zehn Minuten. Und wenn der Bus mit fünf Minuten Verspätung ankommt, aber Ihr Flug 40 Minuten Verspätung hatte, ist die Sache erledigt: Ein Flixbus-Ticket ist nicht auf den nächsten Kurs übertragbar, wenn Sie es nicht rechtzeitig umbuchen. Genau deshalb empfehlen wir den Bus fast nur für Rückreisen ab Salzburg, wo Sie Ihre Abfahrtszeit selbst kontrollieren.

Option 3: Mietwagen – A92, A99 und A8

Die Mietwagenzentrale am Flughafen München liegt kompakt zwischen den Terminals. Die Strecke ist einfach: A92 Richtung München, A99 Ostring, dann A8 Richtung Salzburg. Reine Fahrzeit: 1,5 bis 2 Stunden.

  • Schritt 1: Fahrzeug abholen, Papiere prüfen, Kindersitze vorab reservieren.
  • Schritt 2: Wichtig für Österreich: Ab der Grenze gilt Vignettenpflicht auf der Autobahn. Die digitale 10-Tages-Vignette kostet je nach Jahr rund 12 bis 13 Euro und lässt sich online kaufen; manche Vermieter haben sie bereits am Fahrzeug, fragen Sie unbedingt nach.
  • Schritt 3: Bei Rückgabe in Salzburg fallen fast immer Einweggebühren an, oft in erheblicher Höhe, da das Fahrzeug die Landesgrenze wechselt. Kalkulieren Sie das vor der Buchung ein.

Der Mietwagen lohnt sich vor allem, wenn Salzburg nur eine Station Ihrer Rundreise ist und Sie das Auto ohnehin mehrere Tage brauchen. Nur für den Transfer ist er wegen Einweggebühr, Vignette, Tankregelung und Parkplatzsuche in der Salzburger Altstadt selten die entspannteste Wahl.

Zum Parken noch ein ehrliches Wort: In der Salzburger Altstadt gibt es praktisch keine kostenlosen Stellplätze. Die Garagen Altstadt (Mönchsberg), Mirabell und Linzergasse liegen preislich bei etwa 20 bis 26 Euro pro Tag. Viele Hotels innerhalb der Altstadtzone haben keine eigene Garage, und in der Fußgängerzone dürfen Sie nur zum Be- und Entladen einfahren. Wer also mit dem Mietwagen kommt und drei Nächte bleibt, zahlt allein fürs Stehen leicht 60 bis 80 Euro. Diese Rechnung machen die wenigsten vorher auf.

Option 4: Privater Transfer – von der Ankunftshalle bis vor die Haustür

Das ist unser Metier, deshalb beschreiben wir es so nüchtern wie möglich. Ein privater Transfer ist die einzige Option, bei der die Reise wirklich in der Ankunftshalle beginnt und an Ihrer Zieladresse endet.

  • Schritt 1: Sie buchen vorab und nennen uns Ihre Flugnummer. Wir verfolgen den Flug live; verspätet er sich, verschiebt sich die Abholung automatisch, ohne Aufpreis und ohne Stress.
  • Schritt 2: Ihr Chauffeur erwartet Sie mit Namensschild direkt in der Ankunftshalle (Meet & Greet) und übernimmt das Gepäck.
  • Schritt 3: Fahrt in der Mercedes E-Klasse oder V-Klasse direkt nach Salzburg, rund 1,5 Stunden, Wasser an Bord, Kindersitze auf Wunsch, Skigepäck kein Problem.
  • Schritt 4: Ausstieg exakt an Ihrer Adresse: Hotel, Ferienwohnung oder Firmensitz.

Kein Umstieg, kein Ticketautomat, keine Vignettenfrage, keine Wartezeit. Für Familien, Geschäftsreisende, Skigruppen und alle, die nach einem Langstreckenflug einfach ankommen wollen, ist das der komfortabelste Weg. Details und Buchung finden Sie auf unserer Seite Flughafentransfer München–Salzburg sowie in der Übersicht aller Flughafentransfers.

Ein Unterschied, der oft untergeht: Ein vorbestellter Transfer ist etwas anderes als ein Taxi am Stand. Beim Taxi zahlen Sie nach Taxameter, also nach Stau; beim vorbestellten Transfer steht der Preis vorher fest, und der Stau ist unser Problem, nicht Ihres. Dazu kommt, dass ein Münchner Taxi eine Fahrt über die Grenze nach Salzburg gar nicht immer annimmt, weil die Rückfahrt leer erfolgt.

Vergleichstabelle: Alle vier Optionen auf einen Blick

OptionDauer ab AnkunftshalleUmstiegeGepäckFlexibilität bei FlugverspätungAm besten für
Bahn (S-Bahn + Railjet/BRB)2,5 bis 3 Std.1 (München Hbf)Selbst tragen, Umstieg mühsamNächster Zug, Ticket ggf. neuEinzelreisende mit wenig Gepäck
Flixbus2,5 Std. und mehr0 bis 1Begrenzt, Skigepäck anmeldenKeine, Ticket verfällt meistBudget-Reisende mit Zeit
Mietwagen1,5 bis 2 Std. plus Abholung0Nach FahrzeuggrößeHoch, aber SelbstfahrtRundreisende
Privater Transferca. 1,5 Std., Tür zu Tür0Chauffeur übernimmt allesFlugtracking inklusiveFamilien, Business, Skigruppen

Wann welche Option: Sechs typische Reisesituationen

SituationUnsere ehrliche EmpfehlungWarum
Alleinreisend, Handgepäck, Ankunft 11 UhrRailjetGünstig, entspannt, Mittagszüge sind leer
Paar mit zwei Koffern, Ankunft 18 Uhr freitagsBahn oder TransferFreitagabend steht die A8; der Zug ist pünktlicher, der Transfer bequemer
Familie mit Kleinkindern, Ankunft 21:40 UhrPrivater TransferKaum Anschlüsse, Kindersitze, müde Kinder
Skigruppe, 6 Personen, Samstag JanuarPrivater Transfer (V-Klasse)Skisäcke, Direktfahrt weiter ins Tal
Rundreise Bayern/Salzkammergut, 8 TageMietwagenAuto wird ohnehin gebraucht
Geschäftstermin 9 Uhr in Salzburg, Ankunft 6:30 UhrPrivater TransferFixe Ankunftszeit, Arbeiten im Fahrzeug

Gepäck, Familien und Skiausrüstung: Was Sie bedenken sollten

  • Viel Gepäck: Der Umstieg am Münchner Hbf ist der Knackpunkt der Bahnvariante. Zwei große Koffer pro Person sind machbar, aber anstrengend.
  • Familien mit Kleinkindern: Kindersitze sind im Zug kein Thema, im Flixbus nicht vorgesehen, im Mietwagen kostenpflichtig zu reservieren und beim privaten Transfer auf Wunsch inklusive. In Österreich gilt Sitz- oder Erhöhungspflicht bis 14 Jahre beziehungsweise 135 Zentimeter. Details dazu finden Sie auf unserer Seite zum Kindersitz-Service.
  • Skigepäck: Im Railjet erlaubt, aber Stellplätze sind begrenzt. Im Flixbus anmeldepflichtig. Unsere V-Klasse nimmt Skisäcke für bis zu sieben Personen problemlos mit.
  • Nachtankünfte: Nach ca. 22 Uhr werden die Bahnverbindungen dünn und der letzte Flixbus ist oft weg. Planen Sie späte Landungen konservativ.
  • Sperriges: Golfbags, Kinderwagen, Cellokoffer und Rollstühle sagen Sie uns bitte bei der Buchung. In der E-Klasse ist bei zwei großen Koffern plus Handgepäck Schluss, die V-Klasse ist die ehrlichere Wahl.

Stauwarnung: Freitage, Ferien und die A8

Die A8 zwischen München und Salzburg ist eine der stauanfälligsten Strecken des Alpenraums. Freitagnachmittage, deutsche und österreichische Ferienbeginne, Winter-Samstage in der Skisaison und große Feiertage können aus 1,5 Stunden auch 3 Stunden machen. Das betrifft Bus, Mietwagen und Transfer gleichermaßen; unsere Chauffeure weichen bei Bedarf auf bewährte Alternativrouten aus und planen Puffer ein. Wer an einem Samstag im Februar landet, sollte das bei jeder Straßenoption einkalkulieren. Die Bahn ist an solchen Tagen tatsächlich die pünktlichste Wahl, sofern der Umstieg klappt.

Die neuralgischen Punkte, die wir aus dem Effeff kennen

  • Kreuz München-Süd und der Irschenberg: Die Steigung am Irschenberg bremst Lkw aus. Freitag ab etwa 14 Uhr und Sonntag ab 15 Uhr staut es hier zuverlässig.
  • Bernauer Berg und Übergang Chiemsee: Bei Nässe und Schneefall der zweite klassische Bremspunkt.
  • Grenzübergang Walserberg: Deutschland kontrolliert hier zeitweise stichprobenartig. In Spitzenzeiten kostet das 10 bis 30 Minuten. Ausweis oder Pass gehören griffbereit, nicht in den Koffer im Heck.
  • Salzburger Stadteinfahrt: Zwischen 7:30 und 9 Uhr sowie 16 und 18 Uhr staut sich der Pendlerverkehr auf der Münchner Bundesstraße und am Rudolfskai.

Unsere Ausweichroute bei Vollsperrung führt über Rosenheim und die B15/B304 Richtung Traunstein, alternativ über die Deutsche Alpenstraße. Das kostet 20 bis 30 Minuten mehr Fahrzeit, aber Sie stehen nicht.

Saisonale Besonderheiten übers Jahr

Dezember bis März: Winterreifenpflicht in Österreich bei winterlichen Verhältnissen, in der Praxis von November bis April. Mietwagen sind meist ausgerüstet, aber prüfen Sie es. Samstage sind Skiwechseltage, dann füllt sich die A8 ab 8 Uhr morgens und wieder ab 14 Uhr. Wer weiter ins Gasteinertal, nach Zell am See oder Kitzbühel möchte, findet die Strecken unter Skitransfers.

April bis Juni: Die angenehmste Reisezeit auf der Strecke. Wenig Stau außerhalb der Osterferien, gute Sicht auf den Alpenkamm ab Höhe Chiemsee. Ideal, um den Transfer direkt mit einem Ausflug zu verbinden, etwa einer Hallstatt-Tour ab Salzburg.

Juli und August: Hochsaison, Salzburger Festspiele, volle Züge, volle Straßen. Buchen Sie Zugreservierungen und Transfers früh. Die Altstadt ist in dieser Zeit teils gesperrt; wir setzen Gäste dann am Rudolfskai oder Herbert-von-Karajan-Platz ab.

September bis November: Unsere Lieblingszeit. Die Straßen sind frei, das Licht am Untersberg ist außergewöhnlich, und die Fahrzeit von 1 Stunde 20 ist realistisch. Nur der Nebel im Alpenvorland kann morgens die Sicht drücken.

Wenn Ihr Flug ausfällt oder das Gepäck fehlt

Das passiert öfter, als man denkt, und es ist der Moment, in dem sich die Optionen wirklich unterscheiden. Bei einer Umleitung nach Nürnberg oder Stuttgart verfällt Ihr Flixbus-Ticket, und Ihre Zugbindung gilt nicht. Bei uns rufen Sie einfach an: Wir versetzen den Wagen oder disponieren neu. Bei verlorenem Gepäck warten Sie am Lost-and-Found-Schalter in Terminal 1 oder 2 oft 30 bis 60 Minuten; unser Chauffeur wartet mit, und die erste Wartezeit ist bei Flugankünften ohnehin eingerechnet. Wenn Sie unsicher sind, wie Ihr Ablauf aussehen soll, schreiben Sie uns über Kontakt, wir planen das mit Ihnen durch.

Und wenn Salzburg nicht das Endziel ist?

Sehr viele unserer MUC-Gäste bleiben gar nicht in der Stadt. Sie fahren weiter nach Zell am See, Saalbach, Bad Gastein, ins Salzkammergut oder nach Hallstatt. Genau hier kippt die Rechnung endgültig: Der Zug bringt Sie nach Salzburg Hbf, danach folgen noch ein bis zwei weitere Umstiege und oft ein Regionalbus mit langen Wartezeiten. Aus 3 Stunden werden dann leicht 5. Ein durchgehender Transfer ab MUC fährt Sie in einem Zug bis vor die Unterkunft, mit Zwischenstopp für einen Kaffee, wenn Sie mögen. Wer regelmäßig fährt, etwa als Hotel oder Reiseveranstalter, findet Konditionen unter Partnerschaft.

Fazit: Welche Option passt zu Ihnen?

Es gibt keine pauschal beste Antwort. Alleinreisende mit Rucksack fahren mit dem Railjet günstig und gut. Budget-Reisende ohne Zeitdruck nehmen den Flixbus. Wer eine Rundreise plant, holt den Mietwagen. Und wer nach der Landung einfach nur ohne Umstieg, Gepäckschlepperei und Zeitdruck in Salzburg ankommen möchte, wählt den privaten Transfer. Wenn Sie mögen, berechnen wir Ihnen gerne unverbindlich Ihr Angebot: Jetzt Transfer anfragen. Wir sehen uns in der Ankunftshalle.

Verfasst vom VPC Premium Transfer Team, Salzburg. Zuletzt aktualisiert im Juli 2026.

München im Video

#München Flughafen#Salzburg#Anreise#Zug#Transfer

Stefan ReiterVPC Premium Transfer & Tours, Salzburg. Geschrieben aus erster Hand: Wir fahren diese Strecken täglich.

FAQ

Häufige Fragen

Gibt es einen Direktzug vom Flughafen München nach Salzburg?+

Nein. Der Flughafen München hat keinen Fernbahnhof. Sie fahren zürst mit der S1 oder S8 rund 40 bis 45 Minuten zum Münchner Hauptbahnhof und steigen dort in den ÖBB Railjet (ca. 1 Stunde 30) oder die Bayerische Regiobahn (ca. 1 Stunde 50) um. Mit Gepäckausgabe, Fußwegen und Umsteigezeit sollten Sie ab Ankunftshalle realistisch 2,5 bis 3 Stunden einplanen.

Wie lange dauert die Fahrt vom Flughafen München nach Salzburg mit dem Auto?+

Die reine Fahrzeit über A92, A99 und A8 beträgt bei freier Strecke etwa 1 Stunde 20 bis 1,5 Stunden für rund 145 Kilometer. An Freitagnachmittagen, Winter-Samstagen und zu Ferienbeginn können am Irschenberg, am Bernauer Berg und am Grenzübergang Walserberg leicht 30 bis 90 Minuten dazukommen. Planen Sie bei Straßenoptionen immer einen Puffer ein.

Brauche ich eine Vignette, wenn ich vom Flughafen München nach Salzburg fahre?+

Ja, sobald Sie in Österreich eine Autobahn oder Schnellstraße benutzen. Die digitale 10-Tages-Vignette kostet je nach Jahr rund 12 bis 13 Euro und ist online erhältlich. Viele Mietwagen sind bereits ausgestattet, fragen Sie aber ausdrücklich nach. Bei einem gebuchten privaten Transfer entfällt das Thema komplett, weil das Fahrzeug ordnungsgemäß angemeldet ist.

Was passiert, wenn mein Flug nach München Verspätung hat?+

Das hängt stark von der gewählten Option ab. Ein Flixbus-Ticket verfällt in der Regel, eine Zugbindung gilt nicht automatisch weiter, und beim Mietwagen kann außerhalb der Schalteröffnungszeiten die Abholung schwierig werden. Bei einem privaten Transfer hinterlegen Sie Ihre Flugnummer; wir verfolgen den Flug live und verschieben die Abholung automatisch, ohne Aufpreis.

Wie komme ich nachts vom Flughafen München nach Salzburg?+

Nach etwa 22 Uhr wird es dünn: Die letzten durchgehenden Zugverbindungen fahren früher, als viele erwarten, und der letzte Flixbus ist meist weg. Bleiben Mietwagen, ein vorbestellter privater Transfer oder eine Übernachtung in München. Für Nachtankünfte empfehlen wir eine feste Vorausbuchung, damit der Chauffeur unabhängig von der tatsächlichen Landezeit in der Ankunftshalle steht.

Lohnt sich ein Mietwagen für die Strecke München Flughafen nach Salzburg?+

Nur, wenn Sie das Auto ohnehin mehrere Tage brauchen. Für die reine Transferstrecke summieren sich grenzüberschreitende Einweggebühren, Vignette, Tankregelung und Parkkosten in Salzburg. Die Garagen Altstadt, Mirabell und Linzergasse liegen bei etwa 20 bis 26 Euro pro Tag, und viele Altstadthotels haben keine eigenen Stellplätze. Für eine Rundreise durch Bayern und das Salzkammergut ist der Mietwagen dagegen ideal.

Wie transportiere ich Skiausrüstung vom Flughafen München nach Salzburg?+

Im Railjet sind Ski erlaubt, die Stellplätze sind aber begrenzt und an Skisamstagen schnell belegt. Bei Flixbus ist Sondergepäck anmelde- und platzpflichtig. Am entspanntesten ist ein Fahrzeug mit passendem Laderaum: Unsere Mercedes V-Klasse nimmt Skisäcke und Boardbags für bis zu sieben Personen mit und fährt auf Wunsch direkt weiter in die Skiorte im Salzburger Land.

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