
Salzburg nach Zürich: die Alpenüberquerung über den Arlberg
Rund 590 Kilometer, drei Länder, ein Pass. Ihr Chauffeur fährt Sie durch das Inntal, unter oder über den Arlberg und durch das Rheintal bis vor Ihre Tür in Zürich. Ist der Arlberg gesperrt, kennen wir den Weg über München und Lindau genauso gut.
- Über den Arlberg
- Plan B über Deutschland
- 5,5 bis 6,5 Stunden
- Festpreis ohne Taxameter
Arlberg oder Deutschland: zwei Wege nach Zürich
| Über den Arlberg (A12, S16, A14) | Über Deutschland (A8, A96, Lindau) | |
|---|---|---|
| Streckenführung | Salzburg, Deutsches Eck bei Rosenheim, Kufstein, Innsbruck, Landeck, Arlbergtunnel, Bludenz, Feldkirch, Liechtenstein oder St. Margrethen, Zürich | Salzburg, A8 bis München, A99 und A96 über Memmingen nach Lindau, Pfändertunnel bei Bregenz, St. Margrethen, St. Gallen, Zürich |
| Distanz | rund 590 km | rund 600 km |
| Reine Fahrzeit | 5 h 30 bis 6 h 30, je nach Wochentag und Wetter | auf dem Papier ähnlich, real meist 30 bis 60 Minuten länger wegen des Münchner Rings |
| Landschaft | Inntal, Lechtaler und Verwall-Alpen, Klostertal, Rheintal: durchgehend Hochgebirge | Chiemsee, Voralpenland, Allgäu, am Ende der Bodensee: sanfter, weiter |
| Grenzen | Kurz Deutschland am Deutschen Eck, dann Österreich, Liechtenstein oder direkt die Schweiz | Österreich, Deutschland, kurz Österreich bei Bregenz, Schweiz |
| Mautsituation | Österreichische Vignette, eigene Streckenmaut für den Arlbergtunnel, Schweizer Vignette | Deutsche Autobahnen für Pkw mautfrei, kurzes Stück österreichische Vignette, Schweizer Vignette |
| Winterrisiko | Schneefall auf der S16, Kettenpflicht auf der Passstraße, Samstagsstau durch Skiwechsel | Deutlich weniger Höhe, dafür Nebel im Allgäu und Stau rund um München |
| Wann wir sie wählen | Unser Standard, sobald Tunnel und Zulaufstrecken frei sind | Bei Tunnelsperre, schwerem Schneefall am Arlberg oder wenn Sie München, Lindau oder den Bodensee sehen möchten |
Die Route wird am Vorabend festgelegt, nicht an der Auffahrt
Auf den meisten unserer Strecken ist die Route eine Formsache. Nach Zürich ist sie die wichtigste Entscheidung der ganzen Fahrt. Der Arlberg ist der Flaschenhals zwischen Tirol und Vorarlberg: Der Straßentunnel ist rund 14 Kilometer lang, hat nur eine Röhre mit Gegenverkehr, und die einzige Alternative in der Nähe ist die Passstraße über St. Christoph auf 1.793 Metern. Wird der Tunnel für Sanierungsarbeiten gesperrt, wie es in den vergangenen Jahren über längere Zeiträume der Fall war, oder macht Neuschnee die Passstraße unbefahrbar, gibt es auf österreichischem Boden keinen sinnvollen Umweg mehr.
Deshalb prüft der Disponent am Vorabend jeder Zürich-Fahrt die Verkehrsmeldungen der ASFINAG, die Lawinenwarnstufe für das Arlberggebiet und die Wetterprognose für Landeck und das Klostertal. Am Morgen der Abfahrt schaut Ihr Chauffeur ein zweites Mal. Bis zum Inntaldreieck bei Rosenheim sind beide Routen ohnehin identisch, dort fällt die endgültige Entscheidung: rechts Richtung Kufstein und Arlberg oder geradeaus weiter auf der A8 nach München.
Für Sie ändert sich dadurch weder der Festpreis noch die Abholzeit. Wir planen so, dass beide Varianten in das vereinbarte Zeitfenster passen. Wenn wir umplanen, sagen wir es Ihnen beim Einsteigen, mit Grund und neuer voraussichtlicher Ankunftszeit. Und wenn Sie eine Vorliebe haben, etwa weil Sie unbedingt den Bodensee sehen oder in Lech jemanden absetzen möchten, richten wir uns danach, solange die Straße es zulässt.
Von der Salzach an die Limmat
01Salzburg
Abfahrt, Kilometer 0
Wir holen Sie dort ab, wo Sie sind: am Hotel in der Altstadt, an einer Privatadresse in Anif oder Elsbethen, am Hauptbahnhof. Für Zürich empfehlen wir eine Abfahrt zwischen 7 und 9 Uhr. Dann liegt der Arlberg im Vormittag, die Ankunft in Zürich fällt vor den Abendverkehr am Brüttiseller Kreuz, und es bleibt Zeit für eine richtige Mittagspause in Vorarlberg.
Der erste Abschnitt ist unspektakulär, aber wichtig: Über die A1 geht es zum Walserberg, dann auf der A8 durch Bayern bis zum Inntaldreieck. Diese rund 80 Kilometer durch Deutschland, das sogenannte Deutsche Eck, sind der schnellste Weg nach Tirol. An der Grenze bei Kiefersfelden und Kufstein wird zeitweise kontrolliert, deshalb sollten alle Mitreisenden ihren Ausweis griffbereit haben.
Wer Deutschland ganz meiden möchte, kann auch innerösterreichisch über Lofer und St. Johann in Tirol fahren. Das kostet etwa eine halbe Stunde mehr, führt aber durch das Saalachtal und am Wilden Kaiser vorbei. Sagen Sie es uns bei der Buchung, dann ist das die Route.
02Innsbruck und das Inntal
ca. 1 h 45 ab Salzburg
Ab Kufstein, wo die Festung über dem Inn thront, beginnt die A12 Inntal Autobahn. Das Tal wird enger, die Nordkette rückt heran, und bei Hall in Tirol sieht man Innsbruck zum ersten Mal. Hier liegt ungefähr ein Drittel der Strecke hinter Ihnen. Für eine erste Pause bietet sich ein Kaffee in der Innsbrucker Altstadt an, zehn Minuten von der Autobahnausfahrt entfernt, oder schlicht die Raststation, wenn Sie Zeit sparen möchten.
Das Inntal ist der Abschnitt, auf dem sich die Fahrzeit entscheidet. An Werktagen rollt es meist ruhig, Lkw fahren auf der rechten Spur und der Verkehr fließt. An Wintersamstagen dagegen ist die A12 die Hauptschlagader des Skiwechsels: Wer zwischen 9 und 14 Uhr Richtung Westen unterwegs ist, trifft auf den Anreiseverkehr in das Zillertal, das Ötztal und den Arlberg. Unsere Chauffeure planen an solchen Tagen gezielt eine Stunde Reserve ein.
Hinter Innsbruck wird das Tal wieder ländlicher. Telfs, Imst, schließlich Landeck, wo der Inn nach Süden abbiegt und die Straße Richtung Arlberg ansteigt. Wer die Gegend näher kennenlernen möchte, findet auf unserer Seite zur Strecke Salzburg nach Innsbruck die beiden Varianten dieser ersten Etappe im Detail.
03Der Arlberg: St. Anton, Tunnel oder Passstraße
ca. 3 h ab Salzburg
Ab Landeck heißt die Straße S16 Arlberg Schnellstraße. Sie führt durch das Stanzertal, an Pettneu und St. Jakob vorbei, bis kurz vor St. Anton das Tunnelportal auftaucht. Im Tunnel gilt Überholverbot, das Tempo ist begrenzt, und bei Gegenverkehr in einer einzigen Röhre fährt man konzentriert und ohne Hektik. Nach etwa zehn Minuten kommen Sie bei Langen im Klostertal wieder ans Tageslicht, und Sie sind in Vorarlberg.
Im Sommer und bei gutem Wetter fahren wir auf Wunsch nicht durch, sondern über den Berg. Die Passstraße B197 zweigt in St. Anton ab und steigt nach St. Christoph hinauf, wo das Hospiz seit Jahrhunderten Reisende aufnimmt. Oben liegt Almgelände, im Norden sieht man Richtung Stuben und dem Flexenpass nach Zürs und Lech. Der Umweg kostet rund 20 Minuten und ist der schönste Moment der ganzen Fahrt.
Im Winter ist der Arlberg ein Wintersportziel von Weltrang, und genau das spüren Sie auf der Straße. St. Anton ist an Samstagen voll, die Passstraße kann Ketten verlangen, und bei hoher Lawinengefahr wird sie kurzfristig gesperrt. Möchten Sie unterwegs in St. Anton, Zürs oder Lech Station machen oder dort Gepäck und Mitreisende absetzen, planen wir das gerne ein. Für reine Skitransfers ab Salzburg lohnt sich auch ein Blick auf unsere Skitransfer-Seite.
04Feldkirch
ca. 3 h 45 ab Salzburg
Aus dem Klostertal geht es auf der A14 Rheintal Autobahn an Bludenz vorbei hinunter in den Walgau. Das Gefälle ist spürbar, die Berge treten zurück, und nach rund einer halben Stunde erreichen Sie Feldkirch, die mittelalterliche Kleinstadt unter der Schattenburg. Für uns ist Feldkirch der natürliche Ort für die Mittagspause: Die Altstadt mit ihren Laubengängen ist kompakt, die Parkhäuser liegen nahe, und nach knapp vier Stunden im Auto tut ein Spaziergang gut.
Hier fällt auch die zweite Routenentscheidung. Entweder über den Grenzübergang Tisis und Schaanwald nach Liechtenstein und weiter auf die Schweizer A13, oder auf der A14 weiter Richtung Bregenz und über St. Margrethen in die Schweiz. Die Liechtenstein-Variante ist landschaftlich reizvoller und oft ruhiger, die Variante über St. Margrethen hat die schnellere Autobahnanbindung an St. Gallen und Zürich.
Ein ehrlicher Hinweis: Wenn Sie ausschließlich schnell ankommen möchten, empfehlen wir keinen Stopp in Feldkirch, sondern eine kurze Pause an einer Raststätte. Eine ausgedehnte Mittagspause verlängert die Reise leicht um eine Stunde. Wir richten uns nach Ihnen, und wir sagen Ihnen vorher, was es an Zeit kostet.
05Liechtenstein oder St. Gallen
ca. 4 h 15 ab Salzburg
Durch Liechtenstein sind es von Schaanwald bis zur Rheinbrücke nur rund 20 Minuten. Zwischen dem Fürstentum und der Schweiz gibt es keine Grenzkontrolle im üblichen Sinn, beide Länder bilden eine Zollunion. Kontrolliert wird, wenn überhaupt, beim Übertritt aus Österreich. In Vaduz sieht man das Schloss hoch über dem Städtchen am Hang, und wer möchte, trinkt hier einen Kaffee oder holt sich einen Stempel in den Pass, ein kleines Ritual, das viele unserer Gäste schätzen.
Über Buchs oder Sevelen erreichen Sie die Schweizer A13, die dem Rhein nach Norden folgt und bei St. Margrethen in die A1 mündet. Nehmen Sie stattdessen die Route über St. Margrethen direkt, passieren Sie den Grenzübergang an der Autobahn, wo der Schweizer Zoll gelegentlich Fahrzeuge herauswinkt. Beachten Sie die Freigrenzen für Waren, besonders bei Fleisch, Alkohol und größeren Einkäufen, da die Schweiz nicht zur EU gehört.
St. Gallen selbst liegt direkt an der A1 und lohnt sich, wenn Sie Zeit haben: Der Stiftsbezirk mit seiner Barockkathedrale und der berühmten Stiftsbibliothek gehört zum UNESCO-Welterbe. Für die meisten Gäste bleibt St. Gallen allerdings ein Name auf dem Wegweiser, denn ab hier ist Zürich nur noch gut eine Stunde entfernt.
06Zürich
Ankunft nach 5 h 30 bis 6 h 30 Fahrzeit
Die letzte Etappe führt auf der A1 über Wil und Winterthur nach Zürich. Das Nadelöhr heißt Brüttiseller Kreuz, und ab etwa 16 Uhr stockt es dort an Werktagen verlässlich. Deshalb planen wir die Abfahrt in Salzburg so, dass Sie am frühen Nachmittag ankommen, oder wir weichen über Zürich Nord und den Milchbuck aus, wenn das Navigationssystem es rechtfertigt.
Wir bringen Sie direkt an Ihr Ziel: an das Hotel am Bahnhofstraße-Ende, an ein Büro am Paradeplatz, in eine Wohnung am Zürichberg oder an den See nach Küsnacht und Kilchberg. Ihr Chauffeur trägt das Gepäck bis zur Rezeption und wartet, falls Sie noch etwas aus dem Wagen brauchen. Die Stadt selbst ist in Tempo-30-Zonen und Einbahnstraßen organisiert, aber das kennen unsere Fahrer.
Ein Hinweis zur Abgrenzung: Diese Seite beschreibt die Fahrt in die Stadt Zürich und in die Region. Fliegen Sie ab Zürich weiter, finden Sie alle Details zum Flughafentransfer auf unserer eigenen Seite Flughafen Zürich nach Salzburg. Und für die Rückfahrt gibt es die Gegenrichtung Zürich nach Salzburg, die wir oft für Geschäftsreisende fahren.
Der Arlberg zwischen Tirol und Vorarlberg
Tunnelportal bei St. Anton, Passstraße über St. Christoph, Ausfahrt Langen im Klostertal: Hier entscheidet sich, ob die Fahrt nach Zürich durch Österreich oder über Deutschland führt.
Arlberg-Straßentunnel und Passstraße B197
Offener Pass, Bodensee und ein Abstecher nach Liechtenstein
Zwischen Juni und Anfang Oktober zeigt diese Strecke ihre großzügigste Seite. Die Passstraße über St. Christoph ist frei, die Wiesen oben sind grün, und statt des Tunnels nehmen wir gerne die Straße über den Berg. Wer früh losfährt, erlebt den Arlberg im klaren Morgenlicht, bevor die Motorradfahrer kommen, die an schönen Wochenenden die Pässe Vorarlbergs und Tirols bevölkern.
Der Sommer ist auch die Zeit für die Bodensee-Variante. Statt von Feldkirch direkt Richtung Schweiz fahren wir auf der A14 bis Bregenz, halten an der Seepromenade oder fahren den kurzen Weg hinüber nach Lindau mit seinem Hafen und dem bayerischen Löwen an der Einfahrt. Danach geht es über St. Margrethen und St. Gallen weiter nach Zürich. Rechnen Sie mit etwa einer Stunde zusätzlich, je nach Länge des Aufenthalts.
Ebenso beliebt ist ein Halt in Vaduz, am besten zur Mittagszeit. Das Fürstentum ist klein genug, dass ein Kaffee und ein kurzer Spaziergang durch das Städtchen in einer Dreiviertelstunde möglich sind, und die Weiterfahrt über die Schweizer A13 entlang des Rheins ist im Sommer meist frei von Stau.
Ehrlicherweise hat der Sommer auch seine Tücken. An Ferienwochenenden, besonders zu Beginn der bayerischen und baden-württembergischen Sommerferien, staut es sich rund um das Deutsche Eck und am Pfändertunnel bei Bregenz. Baustellen auf der A12 und der A14 werden gerne in die Sommermonate gelegt. Wir fahren dann früher los oder verlegen die Abfahrt auf einen Werktag, wenn Sie flexibel sind.
Was sich zwischen November und April ändert
Im Winter wird aus der Panoramastrecke eine Aufgabe für erfahrene Fahrer. Das sind die Punkte, die wir vor jeder Winterfahrt nach Zürich durchgehen.
Winterreifen und Schneeketten
In Österreich gilt von 1. November bis 15. April die situative Winterausrüstungspflicht. Unsere Fahrzeuge sind in dieser Zeit durchgehend auf Winterreifen, Schneeketten liegen im Kofferraum. Auf der Arlberg-Passstraße und am Flexenpass nach Lech und Zürs kann Kettenpflicht gelten. Die Schnellstraße S16 wird geräumt, bei starkem Schneefall geht es trotzdem nur im Schritttempo hinter dem Räumfahrzeug.
St. Anton, Lech und Zürs
Der Arlberg ist eines der großen Skigebiete der Alpen, und viele Gäste verbinden die Fahrt nach Zürich mit einem Aufenthalt dort. Wir setzen Sie auf dem Weg in St. Anton ab oder fahren über Stuben und den Flexenpass nach Zürs und Lech, sofern die Straße offen ist. Bei hoher Lawinengefahr wird die Flexenstraße gesperrt, dann können Lech und Zürs zeitweise nicht erreicht werden.
Sperren und die deutsche Ausweichroute
Wird der Arlbergtunnel gesperrt oder ist der Zulauf durch Unfälle oder Schneefall blockiert, fahren wir über München, Memmingen und Lindau. Diese Strecke liegt deutlich tiefer und ist im Winter meist verlässlicher, dafür rechnen wir mit Nebel im Allgäu und Stau am Münchner Ring. Die Entscheidung fällt am Vorabend und wird am Morgen bestätigt.
Schweizer Autobahnvignette
Für die Schweizer Autobahnen braucht jedes Fahrzeug eine Vignette, die als Jahresvignette rund 40 Franken kostet und inzwischen auch elektronisch erhältlich ist. Unsere Fahrzeuge haben sie, ebenso die österreichische Vignette. Die Tunnelmaut am Arlberg zahlen wir unterwegs. Sie müssen sich um nichts davon kümmern.
Samstage im Skiwinter
Samstag ist der Tag des Bettenwechsels in den Tiroler und Vorarlberger Skiorten. Zwischen Kufstein und St. Anton kann die Fahrzeit dann um eine Stunde oder mehr steigen. Wenn Sie flexibel sind, fahren Sie an einem Freitag oder Sonntag. Wenn nicht, starten wir sehr früh, um vor der Welle am Arlberg zu sein.
Wann der Zug die bessere Wahl ist
Die Arlbergbahn der ÖBB verbindet Salzburg und Zürich direkt in rund fünfeinhalb Stunden. Bei schwerem Schneefall ist der Zug oft zuverlässiger als jedes Auto. Reisen Sie allein, mit leichtem Gepäck und ohne Zwischenziel, empfehlen wir Ihnen ehrlich die Bahn. Mit Familie, Skiausrüstung oder einem Halt am Arlberg bleibt der Chauffeur die bequemere Lösung.
Was auf dieser Strecke wirklich schiefgeht
VPC Chauffeur-Team
Chauffeure, die regelmäßig über den Arlberg nach Zürich fahren
Die größte Verzögerung auf dieser Strecke ist selten der Arlberg selbst. Es sind die Übergänge davor und danach: die Grenzkontrollen bei Kiefersfelden, die an manchen Tagen eine Viertelstunde kosten, und am anderen Ende das Brüttiseller Kreuz vor Zürich am späten Nachmittag. Wer um 7 Uhr in Salzburg losfährt, umgeht beides meistens.
Im Tunnel selbst passiert wenig, aber wenn, dann richtig. Bei einem Unfall oder einer Panne in der einzigen Röhre wird sofort gesperrt, und der Verkehr wird über die Passstraße geleitet. Im Sommer ist das ein schöner Umweg. Im Winter, bei geschlossener oder kettenpflichtiger Passstraße, kann es bedeuten, zurück nach Landeck und über Deutschland zu fahren. Dann rufen wir Sie oder Ihre Assistenz an und sagen offen, wie spät es wird.
Unser Rat nach vielen Fahrten: Planen Sie für Zürich einen ganzen Reisetag ein, nicht einen halben. Die reine Fahrzeit beträgt gut sechs Stunden, aber mit Mittagspause, einem Kaffee in Innsbruck und dem Blick vom Pass ist man meist sieben bis acht Stunden unterwegs. Es ist die Art Reise, die man nicht bereut, wenn man ihr die Zeit gibt.
Salzburg nach Zürich zum Festpreis buchen
Den Festpreis zeigt Ihnen unser Buchungsrechner sofort, inklusive Vignetten und Tunnelmaut. Für Zwischenstopps in St. Anton, Lech, Vaduz oder am Bodensee senden Sie uns einfach eine Anfrage.
Fragen zur Fahrt von Salzburg nach Zürich
Sie finden Ihre Antwort nicht? Schreiben Sie uns auf WhatsApp – wir antworten innerhalb von Minuten.
WhatsAppWie lange dauert die Fahrt von Salzburg nach Zürich mit dem Auto?+
Die reine Fahrzeit für die rund 590 Kilometer liegt zwischen 5 Stunden 30 und 6 Stunden 30 Minuten. An Wintersamstagen oder bei Stau am Brüttiseller Kreuz vor Zürich kann es länger dauern. Mit Pausen sollten Sie sieben bis acht Stunden einplanen.
Fährt man von Salzburg nach Zürich über den Arlberg oder über Deutschland?+
Unsere Standardroute führt über Innsbruck, den Arlbergtunnel und Feldkirch. Die Route über München und Lindau nutzen wir, wenn der Arlberg gesperrt ist, bei schwerem Schneefall oder wenn Sie den Bodensee sehen möchten. Die Entscheidung treffen wir am Vorabend anhand der aktuellen Verkehrs- und Wetterlage.
Was passiert, wenn der Arlbergtunnel gesperrt ist?+
Bei einer Sperre fahren wir entweder über die Passstraße über St. Christoph, wenn sie offen und sicher befahrbar ist, oder über die deutsche Ausweichroute via München, Memmingen und Lindau. Ihr Festpreis bleibt gleich, und wir informieren Sie vorab über die voraussichtliche Ankunftszeit.
Brauche ich für die Fahrt eine Schweizer Vignette?+
Nein, nicht als Fahrgast. Unsere Fahrzeuge haben die Schweizer Autobahnvignette, die österreichische Vignette und bezahlen die Tunnelmaut am Arlberg unterwegs. Diese Kosten sind in der Festpreis-Kalkulation berücksichtigt.
Welche Dokumente brauche ich für die Grenzen nach Deutschland, Liechtenstein und in die Schweiz?+
Alle Länder auf der Strecke gehören zum Schengen-Raum, trotzdem wird an der deutschen Grenze bei Kufstein und an der Schweizer Grenze stichprobenartig kontrolliert. Jeder Mitreisende braucht einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, gelten Freigrenzen für Waren.
Können wir unterwegs in Innsbruck, St. Anton, Vaduz oder am Bodensee anhalten?+
Ja. Kurze Pausen sind immer möglich. Längere Aufenthalte wie ein Mittagessen in Feldkirch, ein Abstecher nach Lech oder ein Halt an der Seepromenade in Bregenz planen wir gern ein. Senden Sie uns dafür am besten eine Anfrage, damit wir die Zeit einrechnen können.
Ist der Zug von Salzburg nach Zürich eine Alternative?+
Ja, und für Alleinreisende mit wenig Gepäck oft eine gute. Die direkte Verbindung über die Arlbergbahn dauert rund fünfeinhalb Stunden. Der Chauffeur lohnt sich vor allem für Familien und Gruppen, mit Skiausrüstung, für Zwischenstopps und für die Fahrt von Tür zu Tür.
Ist die Fahrt über den Arlberg im Winter sicher?+
Mit der richtigen Ausrüstung und Erfahrung ja. Unsere Fahrzeuge sind im Winter auf Winterreifen unterwegs und haben Schneeketten an Bord, unsere Chauffeure kennen die Strecke. Bei hoher Lawinengefahr oder gesperrter Straße fahren wir nicht auf Risiko, sondern weichen über Deutschland aus.
Welches Fahrzeug eignet sich für die lange Strecke nach Zürich?+
Für ein bis drei Personen empfehlen wir die Mercedes E-Klasse, für Familien, Gruppen und Skigepäck die Mercedes V-Klasse mit viel Beinfreiheit und großem Kofferraum. Alle Fahrzeuge haben WLAN, Wasser an Bord und auf Wunsch Kindersitze.
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→Mercedes V-Klasse
Viel Platz für Familien, Gruppen und Wintergepäck auf langen Strecken.
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